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Veröffentlicht · 22. September 2026

develate Code: Ein Werkzeug für unseren KI-Coding-Alltag

Warum wir ein eigenes Werkzeug für unsere KI-gestützte Entwicklung gebaut haben und was das mit passgenauer Unternehmenssoftware zu tun hat.

develate Code: Ein Werkzeug für unseren KI-Coding-Alltag

Wenn kleine Unterbrechungen den Arbeitstag bestimmen

Wir haben verschiedene KI-Coding-Umgebungen ausprobiert, darunter Codex, T3 Code, Cursor und Werkzeuge für die Kommandozeile. Jedes hatte Funktionen, die wir gern genutzt haben. Im täglichen Wechsel fehlte uns aber immer wieder genau der Schritt, den ein anderes Werkzeug abdeckte. Das kostete Zeit, obwohl die eigentliche Entwicklungsaufgabe längst klar war.

Besonders spürbar wurde das beim Arbeiten mit mehreren Konten und Diensten. In einer der getesteten Umgebungen verloren wir wiederholt die Verbindung zu einem Codex-Konto, etwa nach der Nutzung der offiziellen Codex-App. Für den Blick auf Nutzung und verfügbare Kontingente kam ein weiteres Programm hinzu. Solche Handgriffe sind einzeln klein. Wenn sie regelmäßig zwischen Idee und Umsetzung stehen, lohnt sich ein genauer Blick auf den gesamten Ablauf.

Aus dieser Erfahrung ist develate Code entstanden. Das Werkzeug ist auf unsere eigene Entwicklungsarbeit zugeschnitten und wird intern bereits genutzt. Die gemeinsame Nutzung im Team erproben wir gerade.

Ideen dort vorbereiten, wo wir sie umsetzen

Bei einem Projekt beginnt Arbeit oft mit einer Idee für den nächsten Schritt. Bisher landete diese Idee zunächst an anderer Stelle, wurde später als Prompt formuliert und dann in einem Coding-Werkzeug ausgeführt. In develate Code können wir einen Prompt direkt für die Aufgabe vorbereiten, ihn besprechen und uns gegenseitig zuweisen. Wenn er bereit ist, kann eine Person ihn aus demselben Arbeitszusammenhang heraus starten.

Für uns gehört dazu auch die Frage, über welches Konto ein Auftrag läuft und wie viel Nutzung noch verfügbar ist. Diese Informationen sollen bei der Entscheidung sichtbar sein, statt in einem zusätzlichen Werkzeug gesucht zu werden. Im Team sehen wir nun, ob die Zuordnung von Aufgaben und Konten im Alltag wirklich hilft.

Auf unseren Ablauf zugeschnitten

Es gibt viele Arten, Software zu entwickeln. develate Code bildet die Schritte ab, die wir selbst täglich durchlaufen. Wenn dabei etwas hakt, merken wir es unmittelbar und können den Ablauf anpassen.

Dieser begrenzte Umfang ist eine Produktentscheidung. Ein zusätzlicher Weg braucht mehr als eine technisch funktionierende Schaltfläche: Wir müssten auch beurteilen können, ob er für die Menschen, die ihn verwenden, tatsächlich gut ist. Bei unserem eigenen Ablauf können wir das. Wie wir einen tragfähigen Kernprozess für eine erste Version finden, beschreiben wir auch im Artikel Von der App-Idee zum fokussierten MVP.

B2B Bei welchem wiederkehrenden Arbeitsschritt stößt Ihr Team mit vorhandener Software an Grenzen? Wir sehen uns den Ablauf gemeinsam an und prüfen, ob vorhandene Werkzeuge, ein veränderter Prozess oder individuelle Software sinnvoll sind. Schritt 1 von 2 Schritt 2 von 2 Unverbindliche Kontaktanfrage Mit dem Absenden stellen Sie eine unverbindliche Kontaktanfrage an develate. Wir nutzen Ihre Angaben, um Ihre Anfrage persönlich zu beantworten.

Was das für Unternehmenssoftware bedeutet

Die Situation kommt uns aus Kundenprojekten bekannt vor: Ein vorhandenes Werkzeug deckt vieles ab, aber der entscheidende tägliche Ablauf bleibt umständlich. Eine individuell entwickelte Lösung kann genau dort ansetzen. Sie muss nicht vorsorglich auch noch für fünf andere Unternehmen passen.

Bevor wir etwas bauen, klären wir deshalb gemeinsam, wie die Arbeit heute tatsächlich läuft. Welche Schritte kosten Zeit? Welche vorhandenen Systeme helfen bereits? Und ist neue Software überhaupt die passende Antwort? Manchmal reicht eine bessere Verbindung zwischen vorhandenen Werkzeugen oder eine Änderung des Prozesses. Wie wir diese Fragen vor einer Investition angehen, steht im Beitrag Geförderte Digitalisierung: Erst Klarheit schaffen, dann Software bauen.

develate Code ist unser eigenes Beispiel für diesen Ansatz. Das Werkzeug nimmt Reibung aus einem Ablauf, den wir kennen und selbst prüfen können. Genau dieses Verständnis des Arbeitsalltags brauchen wir auch, wenn wir Software für andere entwickeln.