Wenn gute Inhalte zu viel Handarbeit machen
Nicole Führing hatte für Frau Sensibel bereits mehr als 200 Blogbeiträge veröffentlicht. Dazu kommen Podcastfolgen, Tests, Tools und Angebote. Mit jedem neuen Inhalt wuchs auch die Arbeit: Beiträge pflegen, passende Verweise setzen und neue Ideen auf die Website bringen.
In ihrer bisherigen WordPress-Installation kostete Nicole das Anlegen neuer Seiten viel Zeit. Auch der Shop passte nicht mehr zu ihrem Angebot: Er zeigte zwar Preise, wurde aber kaum für direkte Käufe genutzt. Im Zuge des Relaunchs wurden daraus wieder Angebotsseiten, auf denen Interessierte den nächsten Schritt und den Weg zum Erstgespräch finden.
Für Nicole war damit eine praktische Frage verbunden: Kann ich meine Website selbst weiterentwickeln, während ich weiterhin mit meinen Klientinnen und Klienten arbeite?
Ein Ablauf, der beim Podcast beginnt
Nicole hat festgelegt, wie ihre Beiträge aufgebaut sein sollen. Sie liefert die fachlichen Inhalte und Bilder; eine Podcastaufnahme kann sie zunächst transkribieren lassen. KI hilft anschließend, das Material für einen lesbaren Beitrag aufzubereiten, auf die Website zu übertragen und für weitere Formate wie einen Newsletter zu verwenden. Nicole prüft die Ergebnisse und entscheidet, was veröffentlicht wird.
Nicole schätzt, dass ihr die neue Podcast-Routine etwa anderthalb Stunden spart. Weil sie parallel mit Klientinnen und Klienten arbeitet, fallen solche Handgriffe im Alltag ins Gewicht.
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Verbindungen zwischen mehr als 200 Beiträgen
Nicole konnte neben ihren Terminen nach eigener Aussage fünf bis zehn Beiträge am Tag überarbeiten. Bei mehr als 200 Beiträgen wurde das Verlinken zur Daueraufgabe. Für den Relaunch wurden Themen, Podcastfolgen, Tools und Artikel gemeinsam betrachtet und dort verknüpft, wo ein weiterer Inhalt zur Frage der Leserin oder des Lesers passt. So kann jemand von einem Beitrag aus tiefer in ein Thema einsteigen oder zu einem passenden Angebot gelangen.
Auch die Beiträge selbst erhielten eine klarere Struktur. Dazu gehören einheitlichere Abschnitte, Angaben zur Lesezeit und zur Autorin sowie aufklappbare Antworten oder kleine Übungen, wenn sie zum Inhalt passen. Diese Ordnung soll Menschen die Orientierung erleichtern und schafft eine bessere Grundlage für die technische Auszeichnung der Inhalte. Ob sich dadurch Suchplatzierungen oder Anfragen verbessern, muss sich erst zeigen.
Sieben Pusteblumen als Praxistest
Wie viel Beweglichkeit Nicole wollte, zeigt eine Idee zu ihrem 25-jährigen Jubiläum. Auf verschiedenen Seiten ließ sie 25 Pusteblumen verstecken. Wer sieben davon findet, kann sich für ein Gewinnspiel anmelden. Ein Zähler hält den Fortschritt fest und schaltet die Teilnahme erst nach dem Suchen frei.
Anfangs saßen die Pusteblumen alle oben links. Nicole fand das zu leicht und verteilte sie neu. Sie konnte das Suchspiel ausprobieren und selbst nachbessern, ohne dafür einen weiteren Relaunch zu planen.
Bei der Umsetzung half auch die gemeinsame Arbeit mit develate Code. Nicole und das Entwicklungsteam konnten Aufgaben und Prompts im selben Projekt verfolgen, während die technische Umsetzung weiterlief. Nicole kann so einen neuen Beitrag oder eine kleine Funktion von der ersten Idee bis zur Umsetzung mitverfolgen.