Ein bestehendes Angebot wird zum Ausgangspunkt
Frau Sensibel unterstützt hochsensible Menschen und Scanner-Persönlichkeiten dabei, sich selbst besser zu verstehen und nicht länger falsch zu fühlen. Aus diesem Gedanken entstanden der Podcast, persönliche Coachings und der Coaching-Kalender „Klare Kante“ mit Inspirationskarten für jede Woche.
Die Karten wurden ursprünglich für das Coaching entwickelt. Sie geben einen konkreten Impuls, ohne mit Informationen zu überfordern. Wer eine Karte zieht, erhält einen Fokus für den Alltag und kann in kleinen Schritten ausprobieren, was gerade hilfreich ist.
Damit war bereits ein erprobtes Produkt vorhanden. Die entscheidende Frage lautete nicht, wie daraus sofort eine möglichst große Plattform werden kann. Es ging zunächst darum, den bewährten Nutzen so zu digitalisieren, dass er leichter zugänglich wird.
Digitalisierung darf sich leicht anfühlen
Gerade für Menschen, die Reize intensiv wahrnehmen, muss eine Anwendung übersichtlich bleiben. Die erste Version konzentriert sich deshalb auf einen klaren Ablauf: Einmal pro Woche wird eine Inspirationskarte gezogen. Die gezogenen Karten bleiben gespeichert und können später erneut angesehen werden.
Das digitale Angebot ersetzt die haptische Erfahrung nicht einfach. Es überträgt ihren Kern in einen anderen Alltag. Nutzerinnen und Nutzer müssen den Kalender nicht mitnehmen und können trotzdem jederzeit auf ihren Wochenimpuls zugreifen.
Die erste Version muss nicht alles können. Sie muss den wichtigsten Moment des bestehenden Angebots zuverlässig erlebbar machen.
B2B
Welches bewährte Angebot oder Wissen in Ihrem Unternehmen könnte als schlanke digitale Anwendung mehr Menschen erreichen – wenn Sie es gemeinsam mit echten Nutzern Schritt für Schritt weiterentwickeln?
Wir helfen Ihnen, den passenden digitalen Kern zu finden, eine nutzbare erste Version zu veröffentlichen und sie mit echtem Feedback sicher weiterzuentwickeln.
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Digitales Potenzial besprechen
Erst nutzen lassen, dann gemeinsam erweitern
Obwohl das Produkt als Community gedacht ist, beginnt es bewusst noch nicht mit allen Community-Funktionen. In der ersten Phase stehen die Anwendung und das Feedback der ersten Nutzerinnen und Nutzer im Mittelpunkt: Sind die Funktionen verständlich? Helfen die Impulse im Alltag? Was fehlt wirklich?
Direkte Interaktionen zwischen den Mitgliedern sind für eine spätere Phase vorgesehen. So wird nicht auf Verdacht eine umfangreiche Plattform gebaut. Die Community wächst auf einer Grundlage, die bereits genutzt und verstanden wird.
Dieser Ansatz reduziert Aufwand und Risiko. Gleichzeitig entstehen früh konkrete Erkenntnisse, die keine interne Diskussion ersetzen kann.
Persönliche Entwicklung in kleinen Schritten
Nach den Inspirationskarten kann die Anwendung schrittweise erweitert werden. Geplant sind Affirmationen, ein wählbarer Wochenfokus und kleine Challenges. Statt eine große Aufgabe vorzugeben, sollen Nutzerinnen und Nutzer zwischen drei passenden Herausforderungen wählen und direkt einen möglichen ersten Schritt erhalten.
Ein Gefühlstracker ergänzt dieses Prinzip. Der regelmäßige Check-in macht sichtbar, wie es einer Person gerade geht, und kann dabei helfen, Impulse und Challenges besser auf die jeweilige Situation abzustimmen.
Alle Funktionen folgen derselben Idee: Veränderung soll ohne zusätzlichen Druck möglich werden. Nicht Perfektion ist das Ziel, sondern ein verlässlicher Fokus, der auch durch gute und schwierige Wochen trägt.
Selbstständig weiterentwickeln, ohne allein zu sein
Frau Sensibel soll Inhalte und neue Funktionen möglichst selbstständig verwalten und weiterentwickeln können. Änderungen lassen sich dadurch schnell ausprobieren, veröffentlichen und anhand echter Rückmeldungen verbessern.
Develate bleibt dabei als technisches Sicherheitsnetz im Hintergrund. Wenn etwas nicht wie erwartet funktioniert oder eine neue Idee tiefer in die Architektur eingreift, ist Unterstützung verfügbar. Diese Verbindung aus Eigenständigkeit und technischer Begleitung schafft Raum für mutige Experimente, ohne dass jede Anpassung zu einem großen Entwicklungsprojekt wird.
Gleichzeitig fließen mehrere Perspektiven in das Produkt ein: die Erfahrung aus Coaching und Unternehmertum, die Sicht der Nutzerinnen und Nutzer sowie unser Blick auf Produkt, Technik und Bedienbarkeit.
Was Unternehmen daraus mitnehmen können
Viele Unternehmen besitzen bereits Wissen, Inhalte oder physische Produkte, die sich sinnvoll digital erweitern lassen. Der beste Einstieg ist häufig keine vollständige Plattform, sondern ein einzelner Ablauf, der den vorhandenen Nutzen online zugänglich macht.
Eine fokussierte erste Version zeigt, ob Menschen dieses Angebot tatsächlich verwenden. Sie schafft eine belastbare Grundlage für weitere Funktionen und macht sichtbar, welche Ideen vereinfacht, verändert oder verworfen werden sollten.
So wird Digitalisierung nicht zum einmaligen Großprojekt. Sie wird zu einem gemeinsamen Lernprozess, in dem aus einem bewährten Angebot Schritt für Schritt ein digitales Produkt mit eigener Community entstehen kann.